Käserinde gehört nicht ins Fondue
Die Käserinde hat im Fondue nichts zu suchen. Es gibt Käse, wo die Rinde problemlos gegessen werden kann, andere sind da schon problematischer.
Was hat’s mit der Käserinde auf sich?

Während der Käseherstellung bildet sich eine Rinde, welche den Käse vor dem austrocknen schützt und hauptsächlich für den Geschmack verantwortlich ist. Zuerst wird der gepresste Frischkäse in Salzlake gelegt, ein wichtiger Schritt auf dem weg zum Feinen Hartkäse. Nach wenigen Stunden bis Tagen wird der Käse in den Keller zum reifen gelegt. Jetzt muss er regelmässig gewendet werden. Ein guter Käse braucht viel Pflege. Erst jetzt entwickelt der Käse sein sortentypisches Aroma. Die Aussenseite des Käse wird immer wieder mit salziger Flüssigkeit bestrichen, so wird weiter Wasser entzogen und die Rinde wird fester. Je nach Sorte liegen die Laibe nun drei bis neun Monate in den Keller.
Nun aber nicht zu weit weg vom Thema, warum soll die Käserinde nicht ins Fondue war die Frage.
Einige Käse werden während der Herstellung mit Antibiotika bahandelt. Dadurch wird unerwünschtes Bakterien und Pilzwachstum verhindert. Nicht sehr appetitlich. Solche Produkte müssen aber klar gekennzeichnet sein, schauen sie also danach. Wird die Rinde mit Natamycin bestrichen, so muss mindestens 1-2cm weggeschnitten werden. Kinder sollten solchen Käse garn nicht essen. Das selbe gilt für’s Fondue. Es gibt noch weitere Gründe: Wir ein Käse aus Rohmilch hergestellt, besteht die Gefahr, das sich Listerien auf und in der Rinde bilden. Das ist für Schwangere und Kleinkinder schädlich. Also, auch hier gilt, Rinde grosszügig abschneiden. Abgesehen davon sieht es nicht schön aus, wenn im Käsefondue dunkle Stücke schwimmen.




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Käserinde kann gefährlich sein « Feines Käsefondue September 8th, 2010 at 19:19
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