Ich als grosser Fondue Fan habe natürlich auch nichts gegen ein richtiges schweizer Raclette. Bis jetzt war ich eher der traditionelle Raclette Esser: Viel Käse, Kartoffeln, Silberzwiebeln, Cornichons und Gewürze. So haben wir dann auch meistens 250g Raclettekäse pro Nase verzehrt. Nun gestern die gelungene Neuentdeckung…
Raclette mit Einfluss aus dem grossen Kanton
Mit einigen Freunden -viele davon aus Deutschland, haben wir einen Racletteabend gemacht. Wie immer war ich für den Käse zuständig: 2,8kg Raclettekäse aus dem fromashop, von jeder Sorte zur Auswahl. Für die Beilagen waren die Deutschen zuständig. Beim meinem Eintreffen stellte ich mir die Frage: wo ist da noch Platz für Käse?
Es gab zehn verschiedene Gemüse zum dippen oder mit Käse überbacken, diverse Grillsachen wie Speck oder Rohschinken, leichte Gewürz- Saucen bis zur selbstgemachten Knoblauchbutter und natürlich auch Kartoffeln. Da waren fast drei Kg Raclettekäse etwas überdimensioniert.
Schlussendlich habe ich gerade mal fünf Raclettpfänchen mit Käse gemacht, die Auswahl war einfach zu gross. Es ist doch immer wieder interessant zu sehen, das eine alte Tradition mit etwas Würze von “Fern” grossartig sein kann. So kann Raclette schon fast als leichte Kost eingestuft werden und auch weniger käsige kommen auf ihre Kosten.
Zum Schluss gab es noch Fruchtsalat mit Eis, was das Erlebnis herrlich abrundete.



